{"id":90,"date":"2011-02-03T14:14:49","date_gmt":"2011-02-03T14:14:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schaeferimmo.com\/Neu\/?p=90"},"modified":"2016-01-20T17:25:32","modified_gmt":"2016-01-20T15:25:32","slug":"90","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schaeferimmo.com\/?p=90","title":{"rendered":"Warum Berlin?"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Berlin \u2013 Hauptstadt im Umbruch<\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1107\" title=\"Quadriga\" src=\"http:\/\/www.schaeferimmo.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Quadriga.png\" alt=\"\" width=\"715\" height=\"466\" srcset=\"http:\/\/www.schaeferimmo.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Quadriga.png 715w, http:\/\/www.schaeferimmo.com\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Quadriga-300x195.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Die Deutsche Hauptstadt Berlin ist mit knapp 3,39 Millionen Einwohnern zugleich die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Stadt Deutschlands.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Unserem Immobilien-Spezial \u00fcber die deutsche Hauptstadt stellen wir ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit eine Reihe von Informationen \u00fcber die Metropole an der Spree vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In der zweiten H\u00e4lfte der 90er Jahre hat Berlin nach gut f\u00fcnfzigj\u00e4hriger Unterbrechung und einer nur kurz bemessenen \u00dcbergangsfrist seine Hauptstadtfunktion zur\u00fcck gewonnen. Zugleich mussten hier auf engstem Raum die Folgen der deutschen Teilung \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Erstaunlich reibungslos hat die Verlagerung von Bundestag und Bundesregierung nach Berlin funktioniert. Die Kosten blieben mit 19,2 Milliarden unter dem urspr\u00fcnglich angesetzten Rahmen. Inzwischen gilt die Umzugsplanung bereits als Vorzeigemodell. Wirtschaftlich profitiert Berlin von der \u00dcbernahme der Hauptstadtfunktion. So wird die Zahl der durch Hauptstadtaufgaben direkt und indirekt dauerhaft gesicherten Arbeitspl\u00e4tze auf rund 57.000 gesch\u00e4tzt. Allein die Verlagerung von Bundesregierung und Parlament sowie Botschaften, Verb\u00e4nde und Medien h\u00e4tten 30.500 zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze nach Berlin gebracht. Die Einkommenswirkung liegt bei rund 1,5 Milliarden Euro. Insgesamt ergibt sich ein Effekt von 3,4 Prozent des Berliner Brutto-Inlandsproduktes. Nach dem Auslaufen der Berlinf\u00f6rderung und durch die Integration in EU und globale Entwicklungen ist vieles an einstmals profitabler Produktion weggebrochen. In der Stadtmitte waren durch die Kriegszerst\u00f6rungen entstandene und infolge der Teilung bis Anfang der 90er Jahre unbebaut daliegende Stadtbrachen mit neuen urbanen Strukturen zu versehen. Und schlie\u00dflich war auch eine nicht unbetr\u00e4chtliche Bev\u00f6lkerungsabwanderung zu verkraften.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nicht alle an die \u00dcbernahme der alten Hauptstadtfunktionen gekn\u00fcpften Erwartungen sind in Erf\u00fcllung gegangen. Neben vielen Erfolgen musste und muss die deutsche Hauptstadt auch immer wieder lernen, mit Entt\u00e4uschungen zu leben. Aber wieder einmal beweisen die Berliner ihr Talent, sich in ungewohnter Situation zurechtzufinden<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Boomender Tourismus<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit etwa f\u00fcnf Millionen Besuchern und rund 12 Millionen \u00dcbernachtungen ist Berlin bei Touristen die mit Abstand beliebteste Stadt Deutschlands. Unter Europas meistbesuchten St\u00e4dten kommt Berlin hinter London, Paris und Rom auf Platz 4. Allerdings kommen erst 30 Prozent der Berliner Besucher aus dem Ausland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im vergangenen Jahr hat sich die Moma \u2013 Ausstellung des New Yorker Museums of Modern Art &#8211; mit 1,2 Millionen Besuchern als gro\u00dfer Publikumsrenner erwiesen. Mit fast 70.000 Besch\u00e4ftigten hat sich der Tourismus inzwischen zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Berlins entwickelt. Und dies obwohl Berlin mit der Realisierung des seit langem angestrebten internationalen Flughafens nicht so recht vorangekommen ist. Das aber soll jetzt anders werden. Immerhin scheint die Finanzierung f\u00fcr den neuen Gro\u00dfflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI), die mit zwei Milliarden Euro veranschlagt wird, jetzt gesichert. BBI wird f\u00fcr 20 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. Gegenw\u00e4rtig werden auf den Berliner Flugh\u00e4fen schon etwas \u00fcber 17 Millionen Passagiere gez\u00e4hlt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Kulturstandort ersten Ranges<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">Vermag Berlin wirtschaftlich mit anderen Ballungsregionen Deutschlands auch noch nicht mitzuhalten. In Sachen Kultur besetzt die d e u t s c h e Hauptstadt inzwischen eine unangefochtene Spitzenposition. Museen, Theater, Opernh\u00e4user, Konzerts\u00e4le, Galerien mit einer zusammen unersch\u00f6pflichen Vielzahl von Ausstellungen, Auff\u00fchrungen und nicht zuletzt das Berliner Filmfestival \u201eBerlinale\u201c suchen ihresgleichen in Deutschland und in Europa.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Neben den offiziellen Institutionen hat sich in allen k\u00fcnstlerischen Bereichen eine avantgardistische Szene etabliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die mehr als 130 Berliner Theater und 3 Opernh\u00e4user z\u00e4hlen Jahr f\u00fcr Jahr deutlich \u00fcber drei Millionen Besucher. Die Museen locken j\u00e4hrlich sogar mehr als neun Millionen in ihre Ausstellungss\u00e4le. Und weitere zwei bis drei Millionen Besucher werden in den st\u00e4ndig wechselnden Ausstellungen gez\u00e4hlt. Weltweit wohl einzigartig ist die Museumsinsel mit dem Bode-Museum, der Nationalgalerie in dem von Schinkel entworfenem alten Museum und als H\u00f6hepunkt dem Pergamon Museum. Herausragend auch die neue Nationalgalerie mit Kunst des 20. Jahrhunderts, das \u00e4gyptische Museum (B\u00fcste Nofretete) und das Museum f\u00fcr Gegenwart mit zeitgen\u00f6ssischer Kunst.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Gr\u00f6\u00dfter Bildungsstandort<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">An den vier Universit\u00e4ten, drei Kunsthochschulen, sieben Fachhochschulen und einer internationalen Business-School sind mehr als 140.000 Studenten eingeschrieben. Au\u00dferdem z\u00e4hlt Berlin 70 au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen. Das Klinikum Charit\u00e8 ist die gr\u00f6\u00dfte medizinische Fakult\u00e4t Europas. Der nach der Vereinigung ausgel\u00f6ste Bauboom ist jetzt weitgehend abgeschlossen. Die Bauaktivit\u00e4ten der letzten Jahre haben der Hauptstadt zu aufsehenerregenden Beispielen moderner Architektur verholfen. Viele der neu entstandenen Bauten locken Tag f\u00fcr Tag Besucherscharen an. So der Bundestag im restaurierten Reichstagsgeb\u00e4ude und der Potsdamer Platz. Noch im Bau befindet sich der Lehrter Bahnhof. Der gr\u00f6\u00dfte Kreuzungsbahnhof Europas liegt nur wenige Schritte entfernt vom Regierungsviertel. Nach Fertigstellung im kommenden Jahr werden t\u00e4glich \u00fcber 300.000 Reisende erwartet. Berlin verf\u00fcgt heute \u00fcber zwei gro\u00dfe Top-Einzelhandelslagen. Im Westen sind dies der Kurf\u00fcrstendamm zusammen mit der Tauentzienstra\u00dfe. W\u00e4hrend in der Tauentzienstra\u00dfe das Massen-Shopping mit bekannten Filialketten \u00fcberwiegt, mausert sich der Kurf\u00fcrstendamm zwischen Uhlandstra\u00dfe und Olivaerplatz zur Luxusmeile. Die Wiederbelebung der Friedrichstra\u00dfe in Berlin-Mitte ist zwar weitgehend gelungen. Herausragend hier die deutsche Dependance des Pariser Modekaufhauses Galeries La Fayette. Dennoch ist es nicht gelungen, den Shopping-Bereich Tauentzien und Kuhdamm von seiner Spitzenposition zu verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Berlin ist eine Stadt der Gegens\u00e4tze. Ost und West, arm und reich, hohe Leerst\u00e4nde einerseits und wachsendes Interesse bei Investoren andererseits. Wer sich auf dem Berliner Wohnungsmarkt bewegt, engagiert sich auf einem ausdifferenzierten Markt, wo Licht und Schatten nahe beieinander liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die deutsche Hauptstadt ist eine junge Metropole. 67 Prozent der Bewohner sind j\u00fcnger als 45 Jahre. Die H\u00e4lfte der Berliner lebt als Single. Ein-Personen-Haushalte werden in den n\u00e4chsten Jahren weiter zunehmen. Die 1,88 Millionen Wohnungen werden im Schnitt von jeweils 1,8 Bewohnern genutzt. Die Mieter sind mobil. Jeder zehnte Berliner packt pro Jahr seine Koffer und zieht um. Die j\u00e4hrliche Umzugsquote innerhalb der Stadt liegt bei rund elf Prozent. F\u00fcr Bestandshalter ergibt sich dadurch eine dauerhafte Fluktuation. Seit jeher ist Berlin eine Mieterstadt. 87 Prozent der Spree-Athener wohnen zur Miete. Damit tr\u00e4gt Berlin auch bei der Eigentumsquote im Bundesvergleich die rote Laterne.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Verwaltungs- und Wissenschaftsstandort<\/h2>\n<p>Berlin ist nicht mehr die alte Industriestadt, die es fr\u00fcher einmal war. Heute besitzt die Stadt zwei St\u00e4rken, die auch f\u00fcr den Immobilienmarkt von Bedeutung sind. Zum einen ist sie \u2013 nicht zuletzt wegen der N\u00e4he zu den Ministerien und wichtigen Beh\u00f6rden, ein beliebter Standort f\u00fcr Verb\u00e4nde und \u00e4hnliche Interessenvertretungen. Nach Angaben von Jones Lang LaSalle haben sich in Berlin inzwischen rund 1.800 Verb\u00e4nde, davon \u00fcber 200 Spitzenverb\u00e4nde, sowie etwa 3.000 Lobbyisten angesiedelt. Zudem nimmt die Stadt in Bereichen wie Wissenschaft, Forschung, Technologie, Kultur und Unterhaltung eine f\u00fchrende Rolle ein. Insgesamt gibt es 250 private und staatliche Forschungseinrichtungen, 14 Universit\u00e4ten und Hochschulen, Institute der Max-Planck-, der Fraunhofer-, Helmholtz- und der Leipniz-Gesellschaft sowie 16 forschende Bundesinstitute, &#8211; einrichtungen und- \u00e4mter. Durch den Strukturwandel der letzten Jahre verf\u00fcgt Berlin \u00fcber einen Anteil von sechs Prozent Forschungs- und Entwicklungspersonal an den Industriebesch\u00e4ftigten. Damit nimmt die Stadt bundesweit eine Spitzenposition ein.<\/p>\n<h2>Wohnen in der Hauptstadt<\/h2>\n<p>Nirgendwo in Deutschland wird soviel gebaut wie in Berlin. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem st\u00e4dtebaulichen Denkmalschutz zur Sicherung, Erhaltung und Modernisierung historischer Stadtkerne. Die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt ist heute entspannt. Im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen Metropolen und zu westdeutschen Gro\u00dfst\u00e4dten bewegt sich das Preisniveau in Berlin in einem bezahlbaren Mittelfeld. In Berlin leben im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sehr viele Menschen zur Miete. Das Angebot an Mietwohnungen ist reichhaltig und differenziert. Rund 1,8 Millionen Wohnungen gibt es in Berlin. Die durchschnittliche Wohnungsgr\u00f6\u00dfe liegt bei 69,8Quadratmetern. Damit bietet Berlin eine h\u00f6here durchschnittliche Wohnfl\u00e4che pro Person als die meisten anderen Ballungsr\u00e4ume in Deutschland.<\/p>\n<h2>Die gef\u00fchlte wirtschaftliche Lage in Berlin hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert.<\/h2>\n<p>Die Ums\u00e4tze fast aller Branchen haben zugenommen, die Gesch\u00e4ftserwartungen der Unternehmen sind besser als in den vergangenen Jahren. Der frische Wind des Konjunkturhochs, das hoffentlich so lange dauert wie der vergangene Sommer, tut Berlin gut. Im Jahresabschnitt wird die gesamtwirtschaftliche Produktion in Berlin voraussichtlich um etwas mehr als ein Prozent zunehmen. Der Bund liegt allerdings bei 2,5 Prozent. Das zeigt, es sind noch einige Hausaufgaben zu machen, und welche das sind &#8211; ich erinnere an den B\u00fcrokratieabbau, eine unternehmerorientierte Verwaltung oder die umfassende F\u00f6rderung einer Berliner Gr\u00fcnderkultur -, ist seit Jahren klar.<\/p>\n<p>Ein einprozentiges Wirtschaftswachstum kann jedoch den Arbeitsmarkt nicht befl\u00fcgeln. Die Arbeitslosenquote betr\u00e4gt in Berlin immer noch 16,5 Prozent. Zumindest ist f\u00fcr 2007 zu erwarten, dass die Berliner Wirtschaft nicht weiter in den Ma\u00dfen abbauen muss wie im vergangenen Jahrzehnt.<br \/>\nEin weiterer Lichtblick: Erstmals seit Mitte der 90er Jahre legt der Finanzsenator einen verfassungdkonformen Haushalt vor. Seine konsequente Einsparungspolitik und der konjunkturelle Geldsegen lassen die Prognose f\u00fcr die Haushaltsentwicklung nach oben schnellen &#8211; wann hat es das in Berlin letztmalig gegeben?<\/p>\n<p>Deutschland nimmt im Wohnimmobilienbereich im Vergleich zu seinen europ\u00e4ischen Nachbarn eine bemerkenswerte Ausnahmestellung ein und bietet dadurch vielf\u00e4ltige Investitionsperspektiven.<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien in Deutschland stagnieren seit 15 Jahren. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen sind die eigenen vier W\u00e4nde derzeit sogar g\u00fcnstiger als 1991. In Europa hingegen explodierten die Preise f\u00fcr Wohnimmobilien in den vergangenen Jahren &#8211; so beispielsweise in Gro\u00dfbritannien mit Preissteigerungen um \u00fcber einhundert Prozent. W\u00e4hrend die M\u00e4rkte in New York, London, Paris oder Madrid \u00fcberhitzt sind, bietet der deutsche Wohnimmobilienmarkt gute Chancen, die von internationalen Investoren zunehmend wahrgenommen werden. Das spektakul\u00e4rste Beispiel ist die s\u00e4chsische Hauptstadt Dresden. 48.000 st\u00e4dtische Wohnungen sowie 1.300 Gewerbeimmobilien gingen f\u00fcr 1,7 Milliarden \u20ac an die US-Investorengruppe Fortress. Dresden baute mit diesem Immobilienverkauf seine Schulden auf einen Schlag ab. Auch in der baden-w\u00fcrtembergischen Stadt Freiburg denkt man dar\u00fcber nach, knapp 8.900 st\u00e4dtische Wohnungen zu verkaufen.<\/p>\n<h2>Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend die Immobilienpreise in Westdeutschland in den vergangenen zehn Jahren um gut vier Prozent gestiegen sind, verfielen die Preise in Ostdeutschland seit 1995 um rund 17 %.<br \/>\nDies ist das Ergebnis einer Studie der Allianz-Gruppe zum privaten Immobilienmarkt. Die enorme Abweichung zwischen den Landesteilen l\u00e4sst sich fast vollst\u00e4ndig durch den Lagefaktor erkl\u00e4ren. Als Lagefaktor bezeichnen die Allianz-Volkswirte den \u00f6konomischen Wert einer Immobilie, der sich zum Beispiel aus der Bev\u00f6lkerungsdichte, der Einkommensentwicklung und den regionalen demografischen Trends zusammensetzt. So verliert Ostdeutschland seit Jahren aufgrund der schlechteren Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und der noch bestehenden Einkommensunterschiede Einwohner und bleibt auch mit den Geburtenzahlen deutlich hinter den Zahlen im Westen zur\u00fcck. Diese Entwicklung f\u00fchrte zu einer deutlichen Verschlechterung der Standortqualit\u00e4t und damit verbunden zu einem sp\u00fcrbaren Preisverfall bei Immobilien. Nach Ansicht der Allianz-Volkswirte befindet sich der ostdeutsche Wohnimmobilienmarkt indes vor einer Erholung. Ma\u00dfnahmen wie der so genannte &#8222;Stadtumbau Ost&#8220;, in dessen Verlauf insgesamt rund 350.000 nicht mehr marktg\u00e4ngige Wohnungen abgerissen werden sollen, zeigen erste Erfolge. So befindet sich die Leerstandsquote nach einem H\u00f6chststand von 16,5 % im Jahr 2002 kontinuierlich auf dem R\u00fcckzug. Die zeitweiligen \u00fcberproportionalen Bauinvestitionen geh\u00f6ren ebenfalls der Vergangenheit an und liegen aktuell wieder auf dem Niveau von 1991.<\/p>\n<h2>Enormes Verkaufspotenzial.<\/h2>\n<p>Von hoher Bedeutung f\u00fcr die bevorstehende Erholung der Immobilienpreise ist nach Expertenmeinungen der Markteintritt kapitalkr\u00e4ftiger, meist internationaler Investoren. Mit insgesamt 39 Millionen Wohneinheiten ist Deutschland der gr\u00f6\u00dfte Wohnimmobilienmarkt in Europa. Nach Studienerhebungen wechselten in den Jahren 2004 und 2005 Immobilienpakete im Volumen von jeweils rund 250.000 bis 300.000 Wohneinheiten &#8211; insgesamt also \u00fcber eine halbe Million Wohneinheiten &#8211; den Besitzer. Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass in den n\u00e4chsten Jahren zwischen einem Drittel und der H\u00e4lfte der 9,8 Millionen Wohnungen, die sich derzeit in kommunalem oder gewerblichem Besitz befinden, den Eigent\u00fcmer wechseln. In naher Zukunft stehen somit \u00fcber zehn Prozent der Wohneinheiten in Deutschland zum Verkauf. Diese Entwicklung wird die Immobilienpreise nach oben treiben. Experten taxieren den Preisanstieg bei den gro\u00dfen Wohnungsportfolios in den Jahren 2004 und 2005 bereits auf ann\u00e4hernd 20 %. Diese Preistendenz wird sich ihrer Meinung nach durch die steigende Nachfrage nach Wohnungsbest\u00e4nden voraussichtlich fortsetzen.<\/p>\n<p>Auf der Angebotsseite ist also weiterhin mit interessanten Offerten zu rechnen, wenn auch die Preise in einzelnen Teilm\u00e4rkten gestiegen sind. Auch auf der Nachfrageseite wird das Interesse nicht so schnell abnehmen. Im Gegenteil, neben den angels\u00e4chsischen Finanzinvestoren, die den Markt zun\u00e4chst dominierten, sind mittlerweile Investoren aus vielen weiteren L\u00e4ndern in der deutschen Wohnungswirtschaft aktiv.<\/p>\n<h2>G\u00fcnstiger Einstieg f\u00fcr Wohnungsk\u00e4ufer.<\/h2>\n<p>Deutschland weist als einziger Markt im internationalen Vergleich einen leichten Anstieg der Mietrendite um 2 % gegen\u00fcber dem Ausgangsjahr 1995 auf. In Gro\u00dfbritannien erreichte die Mietrendite 2004 dagegen nur noch ein Niveau von 40 % des Standes von 1995, in Schweden waren es 56 % und in den USA lag dieser Wert bei 72 %. Der deutliche R\u00fcckgang der Renditen in den Vergleichsl\u00e4ndern reflektiert einen Anstieg der Immobilienpreise, mit dem die Mieten nicht Schritt halten konnten. Das zunehmende Absinken der Mietrenditen in anderen L\u00e4ndern erkl\u00e4rt zu einem wesentlichen Teil auch die steigende Attraktivit\u00e4t des deutschen Wohnimmobilienmarktes f\u00fcr internationale Investoren.<\/p>\n<p>Die Allianz-Volkswirte sind jedoch der Meinung, dass gleich mehrere Faktoren f\u00fcr eine positive Wertentwicklung deutscher Wohnimmobilien &#8211; und somit auch f\u00fcr ein nachhaltiges Anziehen der deutschen Wohnimmobilienpreise &#8211; sprechen. Neben dem anhaltenden Interesse internationaler Investoren an deutschen Wohnimmobilien und die im internationalen Vergleich hohen Mietrenditen stellen auch die zwar steigenden, &#8211; aber immer noch sehr niedrigen Finanzierungskosten einen Anreiz zum Kauf oder Neubau einer Wohnimmobilie dar.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Deutschen wohnt heute immer noch zur Miete. Die Eigentumsquote von rund 42 % ist im europ\u00e4ischen Vergleich sehr niedrig. Die Immobilienm\u00e4rkte in Frankreich ( 57 % Eigent\u00fcmerquote), Gro\u00dfbritannien (66 %) oder Spanien (85 %) weisen deutlich h\u00f6here Werte auf. Der deutsche Wohnimmobilienmarkt birgt damit noch ein erhebliches Potenzial f\u00fcr eine Steigerung der Eigentumsquote.<\/p>\n<h1>Berlin als eine Stadt des Wandels&#8230;<\/h1>\n<p>Einst Symbol der Teilung, verbindet Berlin heute das westliche und \u00f6stliche Europa. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg liegt in der Mitte der erweiterten Europ\u00e4ischen Union und bietet Chancen in vielfacher Hinsicht:<br \/>\n\u2022 Hier fallen die Entscheidungen.<br \/>\n\u2022 Hier treffen sich Ost und West.<br \/>\n\u2022 Hier arbeiten die Kreativen.<br \/>\nHier gibt es kulturelle Vielfalt Hauptstadt<br \/>\nBerlin ist politisches Entscheidungszentrum Deutschlands und Nachrichtenzentrum.<br \/>\nPolitik und Diplomatie bringen der Stadt neue Internationalit\u00e4t. Am Sitz von Regierung und Parlament konzentrieren sich deutsche und internationale Verb\u00e4nde von Wirtschaft und Gesellschaft. Fernseh-, Rundfunk- und Zeitungsredaktionen zieht es in die Hauptstadt.<\/p>\n<h2>Ost-West-Metropole<\/h2>\n<p>Im neuen, vereinigten Europa liegt Berlin in der Mitte, nicht mehr am Rand.<br \/>\nEs verf\u00fcgt \u00fcber Erfahrungen sowohl des Westens als auch des Ostens. Berlin wird zum Ort der Begegnung von Ost und West, zum Tor und Ziel f\u00fcr beide Seiten, zur Ost-West-Metropole.<br \/>\nKreative Stadt &#8211; der Wirtschaftsstandort mit Zukunft<br \/>\nBerlin hat sich im internationalen Wettbewerb als einer der attraktivsten Standorte f\u00fcr High-Tech- und moderne Dienstleistungsunternehmen etabliert.<br \/>\nDer Strukturwandel, die Modernisierung und die Aufbauleistung Berlins leben von der Kreativit\u00e4t und Innovationskraft der Wissenschaft und Forschung. Zukunftstechnologien &#8211; Informations- und Kommunikationstechnologie, Medizintechnik, Biotechnologie, Optische Technologien und Verkehrstechnik &#8211; profitieren davon.<br \/>\nDie Medienbranche verzeichnet bedeutende Zuw\u00e4chse.<br \/>\nBerlin mit seinen 70 staatlichen Forschungseinrichtungen bietet eine einmalige Wissenschafts- und Forschungslandschaft.<br \/>\nDynamik und Modernit\u00e4t machen die deutsche Hauptstadt Berlin zu einer der ersten Adressen f\u00fcr Unternehmen der Zukunftsbranchen.<br \/>\nBerlin zieht heute leistungsorientierte Menschen an, die den Wandel, das Unfertige suchen.<br \/>\nBerlin ist eine Stadt der Jungen, seine Zukunft sind die Gr\u00fcnder der Unternehmungen des 21. Jahrhunderts.<\/p>\n<h2>Kulturmetropole<\/h2>\n<p>Berlins traditionelle St\u00e4rken sind Kultur, Bildung und Wissenschaft.<br \/>\nEs ist ein Ort der geistigen Anspannung und Auseinandersetzung. Berlins kulturelle Kompetenz ist eine Konstante der Stadtentwicklung. Die kulturelle Dynamik und Spannbreite der Stadt beruht auf der kontrastreichen Mischung von gro\u00dfen traditionsreichen Kulturinstitutionen und einer vielgestaltigen Freien Szene.<\/p>\n<h2>Lebenswerte Stadt<\/h2>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Stadt Deutschlands ist eine offene, kosmopolitische Stadt und bietet Raum f\u00fcr jede Lebensform.<br \/>\nDie unersch\u00f6pfliche urbane Vielfalt Berlins begr\u00fcndet eine Lebensqualit\u00e4t von besonderer Anziehungskraft. Berlin ist reich an Zeugnissen der Geschichte und der Gegenwart, an innerst\u00e4dtischen Landschaften und urbaner Dichte, an gro\u00dfst\u00e4dtischem Leben und Orten der Ruhe.<\/p>\n<h2>Berlin &#8211; die Stadt im Aufbruch<\/h2>\n<p>Das neue Berlin pr\u00e4sentiert sich seinen Besuchern wieder als offene Stadt. Das Brandenburger Tor &#8211; einst Symbol der deutschen Teilung &#8211; ist erneut Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt. In seinem Umkreis w\u00e4chst Berlins neue Mitte heran, eine einzigartige Stadtlandschaft, in der sich Altes mit Neuem verbindet und die Zukunft der Stadt sichtbar wird. Die Zeichen von Aufbruch, Aufbau und Modernisierung sind \u00fcberall im Stadtbild sichtbar.<\/p>\n<p>Auf einer Fl\u00e4che von rund 891 Quadratkilometern, so gro\u00df wie M\u00fcnchen, Stuttgart und Frankfurt am Main zusammen, vereinigt Berlin eine Vielzahl ganz unterschiedlich gepr\u00e4gter Stadtquartiere, Zentren und Bezirke. In der Innenstadt verbinden die Bauten des Kulturforums am S\u00fcdrand des Tiergartens gemeinsam mit dem modernen B\u00fcro- und Gesch\u00e4ftskomplex am Potsdamer Platz die westliche City um den Kurf\u00fcrstendamm mit dem \u00f6stlichen Zentrum in der historischen Stadtmitte zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz. N\u00f6rdlich des Tiergartens entstehen im Spreebogen Bauten f\u00fcr die Bundesregierung und den Bundestag. Das Parlament hat seinen Sitz im umgebauten Reichstagsgeb\u00e4ude.<\/p>\n<h2>Aussichtscafe im Fernsehturm<\/h2>\n<p>Der S-Bahn-Ring umschlie\u00dft das am dichtesten bebaute Gebiet der Stadt. Gr\u00fcnzonen wie der Tiergarten, der Treptower Park oder der Friedrichshain sowie zahlreiche weitere Parkanlagen und G\u00e4rten sorgen neben etwa 400.000 Stra\u00dfenb\u00e4umen f\u00fcr ein g\u00fcnstiges Klima in der Innenstadt. Au\u00dferhalb des S-Bahn-Ringes nimmt die st\u00e4dtische Verdichtung deutlich ab. Die Au\u00dfenbezirke sind von gro\u00dfr\u00e4umigen Neubausiedlungen und Villenvierteln, von Seen, Fl\u00fcssen und Forsten gepr\u00e4gt. Diese Gebiete gehen nahtlos in das wenig zersiedelte Umland mit seinen idyllischen W\u00e4ldern, Seenlandschaften und weiten, landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen \u00fcber. Berlin, das vom Land Brandenburg umschlossen ist, hat mit dem wieder gewonnenen Umland ein einzigartiges Naherholungsgebiet &#8222;vor der Haust\u00fcr&#8220;, das neben Sport-, Freizeit- und Erholungsm\u00f6glichkeiten auch mit bedeutenden Sehensw\u00fcrdigkeiten aufwarten kann.<\/p>\n<h2>Unter den Linden<\/h2>\n<p>Die st\u00e4dtische Verdichtung des Raumes bedeutet keineswegs vereinheitlichte Lebenswelten. Die Einwohnerzahl in der Region Berlin hat sich wie in den Vorjahren leicht erh\u00f6ht. Nach den vorl\u00e4ufigen Angaben stieg die Einwohnerzahl auf insgesamt rd. 3,4 Millionen. Hier leben Deutsche aus allen Regionen und mehr als 430.000 Menschen aus 184 Nationen. Nach der vorliegenden Prognose des Landes Berlin wird zumindest bis zum Jahr 2015 von einer insgesamt stabilen Bev\u00f6lkerungszahl in der Bundeshauptstadt ausgegangen. Bis zum Jahr 2010 ist ein leichtes Einwohnerwachstum prognostiziert.<\/p>\n<h2>Berlin \u2013 die Wachstumshauptstadt Deutschland<\/h2>\n<p>Olympiastadion Berlin<br \/>\nZentrales Ziel der Berliner Wirtschaftspolitik ist die konsequente Verbesserung der Rahmenbedingungen f\u00fcr unternehmerisches Handeln.<br \/>\nBerlin mit seiner langen Tradition als Medienzentrum hat in den letzten Jahren als Standort f\u00fcr Presse, Film, Fernsehen und vor allem f\u00fcr neue Medien zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hier erscheinen zehn Tageszeitungen, davon drei \u00fcberregionale Bl\u00e4tter. Zahlreiche deutsche und ausl\u00e4ndische Nachrichtenagenturen und Korrespondenten nationaler und internationaler Medien berichten von hier aus in alle Welt. Durch die Austragung der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland r\u00fcckt insbesondere Berlin mit der Er\u00f6ffnungsgala und dem Endspiel noch st\u00e4rker in die internationale Berichterstattung.<\/p>\n<h2>Standorte der Filmindustrie in Deutschland<\/h2>\n<p>Hinsichtlich der Gesamtbesch\u00e4ftigungszahl in der Medienbranche, d.h. inklusive aller Print-, Musik- und anderer visueller Medien, nimmt Berlin mit rd. 59.000 Besch\u00e4ftigten derzeit noch den zweiten Platz knapp hinter Hamburg (ca. 61.000), aber jeweils deutlich vor M\u00fcnchen (ca. 53.000) und K\u00f6ln (38.000) ein. Beleg f\u00fcr den weiteren Ausbau des Medienstandorts Berlin ist nachdem Zuzug von MTV von M\u00fcnchen, dass auch Viva sein Musikfernsehgesch\u00e4ft von K\u00f6ln nach Berlin verlagert.<br \/>\nDen gr\u00f6\u00dften Wachstumsmarkt auf dem Gebiet der Information und Kommunikation bilden in Berlin die neuen Medien. Vor allem im Bereich Multimedia expandiert die Zahl der Firmen. Die hohe Qualifikation der Berliner Arbeitskr\u00e4fte &#8211; hier werden an den Universit\u00e4ten und Fachhochschulen im Informationssektor \u00fcber 50 verschiedene Ausbildungsg\u00e4nge angeboten &#8211; ist dabei ein gro\u00dfer Vorteil. Insbesondere die deutsche Filmindustrie hat ihr Engagement zunehmend in die Deutsche Bundeshauptstadt (zur\u00fcck) verlagert. Nach Anzahl einer aktuellen Untersuchung hat sich die Anzahl der Besch\u00e4ftigten in der Filmbranche im Zeitraum zwischen 2000 und 2003 am Schnellsten in Berlin(34%) entwickelt, w\u00e4hrend in Hamburg und M\u00fcnchen die Besch\u00e4ftigungszahlen stagnierten bzw. sogar r\u00fcckl\u00e4ufig waren. Damit sind deutlich mehr Besch\u00e4ftigte in Berlin konzentriert als in allen anderen deutschen Standorten der Filmindustrie.<br \/>\nZu den Berliner Wachstumsbranchen geh\u00f6rt die Tourismusindustrie, die im Berichtsjahr 2004 historische Spitzenwerte erreichte. Mit rund 13,3 Mio. \u00dcbernachtungen wurde nicht nur das bereits hohe Ergebnis des Vorjahres signifikant um nochmals rd. 15% \u00fcberboten, sondern auch die h\u00f6chste \u00dcbernachtungszahl in der Geschichte der Stadt registriert.<\/p>\n<p>Berlin ist eine der besten Adressen im europ\u00e4ischen St\u00e4dtetourismus, die nach aktuellen Untersuchungen noch vor den Metropolen Rom oder Madrid eingeordnet wird.<\/p>\n<h2>Neuer Lehrter Bahnhof<\/h2>\n<p>Berlin verf\u00fcgt \u00fcber eine hervorragende Infrastruktur. T\u00e4glich sind in der Hauptstadtregion mehrere Mio. Menschen und Hunderttausende Tonnen an G\u00fctern unterwegs. Berlin stellt sich dieser Herausforderung mit modernsten Konzepten des Personen- und Warentransports.<br \/>\nBerlin ist f\u00fcr das Informationszeitalter bestens ger\u00fcstet: Gilt die Metropole doch als erste volldigitalisierte deutsche Stadt mit dem umfangreichsten Glasfasernetz in Europa.<\/p>\n<h2>Adlershof<\/h2>\n<p>Von \u00fcberdurchschnittlich guten Entwicklungschancen am Standort Berlin profitieren auch andere wichtige Wachstumsbranchen wie z.B. die Biotechnologie und Medizientechnik und die Umwelt- und Kommunikationstechnologien.<br \/>\nIn Treptow\/ Adlershof entsteht in den n\u00e4chsten 10 Jahren das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Technologie- und Wirtschaftszentrum Europas mit \u00fcber 20.000 neuen Arbeitspl\u00e4tzen und geh\u00f6rt damit zu den 15 gr\u00f6\u00dften Wissenschafts- und Technologieparks der Welt und ist eines der erfolgreichsten Aufbauprojekte im Osten Deutschlands. Auf einer Fl\u00e4che von 4,2 Quadratkilometern ist seit 1991 ein integrierter Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort entstanden, eingebettet in ein st\u00e4dtebauliches Gesamtkonzept.<br \/>\nBerlin \u2013 die Erfolgsbilanz<\/p>\n<p>Eingang Universal Music<br \/>\nVon 2009 bis 2016\u00a0haben sich in Berlin 778 Unternehmen angesiedelt, die in der Hauptstadt 11 000 neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen und 700 Millionen Euro investieren wollen.<br \/>\nIn Berlin haben sich in diesen Jahren unter anderem angesiedelt:<br \/>\nAnschutz Entertainment Group, Scienion, Jamba, Universal Music, BBDO interactive und Total Fina Elf (2001); Bread&amp;Butter, Capsulution, SAP Deutschland, Hitachi Software Engineering, Four Music Productions, Toll Collect und Scholz&amp;Friends (2002); Coca-Cola, TeleGab, Functional Genomic Center, Corning Cable Systems, Axel Springer Verlag, MTV Networks und TNT Logistics (2003); Adecco Engineering, Callways Call Center, Markenverband e.V., Blackberry, Me Myself and Eye, More TV, AM Werbeagentur und Schindler Modernisierungszentrum (2004).<\/p>\n<h2>Berlin \u2013 die Stadt der Zukunft Deutschlands und Europas<\/h2>\n<p>Quadriga<br \/>\nBerlin ist strategischer Standort internationaler Gro\u00dfkonzerne und Berlin ist Stadt der Gr\u00fcnder.<br \/>\nInvestitionsfreudiges Klima, effiziente Finanzierungs- und F\u00f6rderprogramme und ein breites Netz an Beratungsstellen erm\u00f6glichen Unternehmen ihre Pl\u00e4ne schnell und unb\u00fcrokratisch in die Tat umzusetzen.<br \/>\nStandortvorteile:<br \/>\n\u2022 Attraktive Immobilienobjekte und Fl\u00e4chen finden sich selbst in zentraler Lage zu g\u00fcnstigen Konditionen.<br \/>\n\u2022 Eine hochmoderne technische und logistische Infrastruktur sorgt f\u00fcr schnelle Wege und Verbindungen.<br \/>\nInvestieren in Berlin ist investieren in die Zukunft!<\/p>\n<h1>Berlin &#8211; Stadt des Wandels<\/h1>\n<p>Berlin ist eine Stadt im Wandel. Es gibt keine andere europ\u00e4ische Metropole, die sich t\u00e4glich so stark ver\u00e4ndert wie Berlin. Dies ist eine gro\u00dfe Herausforderung und auch eine gro\u00dfe Chance. Berlin ist eine Stadt, die sich t\u00e4glich neu erfindet, die ihre vermeintlichen Schw\u00e4chen in St\u00e4rke umzum\u00fcnzen wei\u00df, die Sehns\u00fcchte weckt und Menschen aus aller Welt anzieht. Diese Stadt bietet die R\u00e4ume, damit sich Ideen und Kreativit\u00e4t entfalten k\u00f6nnen, und ist damit besonders gut vorbereitet auf eine globalisierte Welt. Berlin ist dabei weltoffen und tolerant, innovativ und kreativ, sozial und integrativ. Aber die Metropole Berlin hat ein Manko: Es fehlt ein Wort oder ein Begriff, der den Geist dieser Stadt auf den Punkt bringt. Deshalb gilt es nun Berlin als Marke zu entwickeln. Es gilt die Stadt national wie international besser zu positionieren. Deshalb ruft Berlin die Kreativen der Welt auf, die Stadt auf der Suche nach der richtigen Markenstrategie zu unterst\u00fctzen. Ein BerlinBoard wird alle Ideen f\u00fcr einen positiven Wandel der Stadt aufnehmen.<\/p>\n<h1>Immobilienstandort Berlin<\/h1>\n<p>Entwicklung der Ums\u00e4tze auf dem Immobilienmarkt Berlin<br \/>\nDieses Kapitel besch\u00e4ftigt sich mit der Analyse des Immobilienstandortes Berlin. Betrachtungszeitraum: Die letzten ca. 15 Jahre.<br \/>\nNach dem &#8222;Hoch&#8220; Anfang der neunziger Jahre und dem leichten Tief Anfang der Jahrhundertwende hat Berlin wieder das Interesse der Anleger gewonnen.<br \/>\nHeute z\u00e4hlt Berlin zu den wichtigsten und interessantesten Immobilienstandorte weltweit .<\/p>\n<h2>Grundstrukturen des Marktes<\/h2>\n<p>Umsatzstruktur auf dem Berliner Immobilienmarkt<br \/>\nDer Berliner Immobilienmarkt verzeichnet eine deutliche Marktbelebung. Wie erhofft, verst\u00e4rken sich in relevanten Marktsegmenten die Merkmale, dass die Talsohle bei den realisierten Ums\u00e4tzen durchschritten wurde.<br \/>\nW\u00e4hrend 2003 das Transaktionsvolumen auf dem Berliner Grundst\u00fccksmarkt mit insgesamt rd. EUR 5,4 Mrd. auf das niedrigste Niveau seit der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1991 gefallen war, wurde 2004 mit einer betr\u00e4chtlichen Steigerung um EUR 860 Mio. auf einen Geldumsatz von ca. EUR 6,3 Mrd. ein Wert erreicht, der bereits wieder etwa dem mittleren Transaktionsvolumen der letzten f\u00fcnf Jahre entspricht.<br \/>\nZwar waren die Ums\u00e4tze auf dem gewerblichen Investmentmarkt r\u00fcckl\u00e4ufig, daf\u00fcr verzeichnete indessen der Markt f\u00fcr Wohn-Investments einen regelrechten Nachfrageboom. In diesem Marktsegment ist Berlin derzeit der mit Abstand wichtigste und umsatzst\u00e4rkste Standort in Deutschland.<br \/>\nDie Nachfrage nach Bauland konzentriert sich vor allem auf Grundst\u00fccke f\u00fcr den individuellen Wohnungsbau sowie wenige attraktive Gewerbegrundst\u00fccke und Gescho\u00dfwohnungsfl\u00e4chen in integrierten, entwicklungstr\u00e4chtigen Lagen. Der Druck auf die Baulandpreise h\u00e4lt insgesamt an.<br \/>\nDas Transaktionsvolumen auf dem Berliner Markt f\u00fcr Privatimmobilien ist wie in den Vorjahren ausgesprochen stabil. Die Anzahl der Verk\u00e4ufe von Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern war zwar ausgehend von dem sehr hohen Niveau des Vorjahres leicht r\u00fcckl\u00e4ufig, daf\u00fcr stieg aber die Nachfrage nach Eigentumswohnungen.<\/p>\n<h1>Markt f\u00fcr Privatimmobilien<\/h1>\n<h2>Nachfrage nach Privatimmobilien<\/h2>\n<p>Der Berliner Wohnungsmarkt, der noch vor wenigen Jahren auf nationalen und vor allem internationaler Ebene kaum gr\u00f6\u00dfere Beachtung fand, steht derzeit im Brennpunkt des Interesses gro\u00dfer in- und ausl\u00e4ndischer Investoren. Wie bereits in den Vorjahren ist der Berliner Markt f\u00fcr Wohn- und Privatimmobilien zwischenzeitlich in eine neue Entwicklungsphase \u00fcbergegangen: Die Nachfrage nach Wohnungen steigt auf Grund der Erh\u00f6hung der Zahl der Privathaushalte, w\u00e4hrend sich infolge der sehr geringen Neubaut\u00e4tigkeit das Marktangebot kaum noch vergr\u00f6\u00dfert.<br \/>\nDer Leerstand an Wohnungen von noch rd. 100.000 Einheiten spielt nicht nur auf Grund der Gr\u00f6\u00dfe des Berliner Marktes mit insgesamt rd. 1,88 Mio. Wohnungen eine zunehmend untergeordnete Rolle, sondern vor allem hinsichtlich Art, Qualit\u00e4t und Verteilung dieser Leerst\u00e4nde. In guten und mittleren Wohnlagen sind Tendenzen zur Verknappung des verf\u00fcgbaren Marktangebotes, insbesondere bei preiswerten Mietwohnungen, schon seit Jahren un\u00fcbersehbar. Der Trend zur allm\u00e4hlichen Abhebung des insgesamt in Berlin noch sehr moderaten Mietniveaus wird sich damit verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Entw. d. Marktes f\u00fcr Wohn- und Teileigentum<br \/>\nDie Nachfrage nach Wohnimmobilien war vor diesem Hintergrund in Berlin deutlich gr\u00f6\u00dfer als in den Vorjahren. Der Geldumsatz durch Verk\u00e4ufe von Mietsh\u00e4usern und Wohnanlagen verdoppelte sich fast im Vorjahresvergleich.<br \/>\nDie Nachfrage nach Privatimmobilien bleibt in der Bundeshauptstadt auf relativ hohem Niveau stabil. Die Voraussetzungen f\u00fcr Umsatzsteigerungen durch den Verkauf von Eigentumswohnungen haben sich bereits deutlich erh\u00f6ht und werden sich angesichts der aufgezeigten Faktoren in den kommenden Jahren sogar noch weiter verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 Hauptstadt im Umbruch \u00a0Die Deutsche Hauptstadt Berlin ist mit knapp 3,39 Millionen Einwohnern zugleich die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Stadt Deutschlands. \u00a0Unserem Immobilien-Spezial \u00fcber die deutsche Hauptstadt stellen wir ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit eine Reihe von Informationen \u00fcber die Metropole an der Spree vor. 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